Die händlerbedingte Stornoquote misst, welcher Anteil der bestellten Artikel aus einem Grund storniert wurde, der bei Ihnen liegt. Kaufland erwartet weniger als 1 % händlerbedingte Stornierungen pro Monat. Ab 1 % berechnet Kaufland eine Stornogebühr und die sehen Sie erst in der Monatsrechnung.
Die beiden Stufen
Unter 1 % fällt keine Gebühr an. Zwischen 1 % und 2,99 % berechnet Kaufland 7 % des Gesamtpreises der stornierten Transaktionen, über 3 % sind es 15 %. Für genau 3 % nennt Kaufland keinen Satz. Die Höhe der Gebühr hängt also am Wert dessen, was storniert wurde; die Quote bestimmt nur, welcher Satz gilt.
Ein Beispiel: 400 bestellte Artikel im Monat, sechs davon storniert, zusammen 540 €. Die Quote liegt bei 1,5 %, die Gebühr bei 7 % von 540 €, also 37,80 €. Bei dreizehn Stornierungen läge die Quote bei 3,25 % und der Satz bei 15 %.
Von 7 % auf 15 %
Über 3 % steigt der Satz von 7 % auf 15 %. Bei 400 bestellten Artikeln im Monat liegen Sie mit elf Stornierungen bei 2,75 % und mit dreizehn bei 3,25 %. Wer bei elf steht und in den letzten Tagen des Monats noch zwei Artikel storniert, weil sie doch nicht auffindbar waren, zahlt auf alle dreizehn den höheren Satz.
Sellgrip rechnet die Quote laufend über die letzten 30 Tage, zu sehen bei den Kontokennzahlen. Die Frühwarnung meldet sich, bevor die Grenze erreicht ist. Nachrechnen ohne Konto geht mit dem Stornoquote-Rechner.


