Die Bestellungen laufen, aber das Geld ist noch nicht auf dem Konto. Das liegt daran, dass Kaufland die Erlöse jeder Bestellung erst nach einer Frist freigibt. Was freigegeben ist, überweisen Sie danach selbst auf Ihr Bankkonto.
Zwei Fristen und welche für Sie gilt
Mit Sendungsnummer gibt Kaufland eine Bestellung 14 Tage nach der Zustellung frei. Ohne Sendungsnummer sind es 21 Tage nach der Versandmarkierung, also ab dem Tag, an dem Sie die Bestellung als versendet markieren. Der Unterschied ist kleiner als sieben Tage, weil die zweite Frist schon mit der Versandmarkierung beginnt.
Ein Beispiel: Ein Paket wird am Montag zugestellt und war drei Tage vorher als versendet markiert. Mit Sendungsnummer ist das Geld zwei Wochen nach der Zustellung frei, ohne Sendungsnummer vier Tage später. Wer viel ohne Sendungsnummer verschickt, wartet also jedes Mal ein paar Tage länger auf sein Geld.
Was die Frist unterbricht
Ein offenes Ticket zur Bestellung unterbricht die Frist. Solange es offen ist, gibt es kein Freigabedatum, auch wenn die 14 Tage längst um sind. Fällt eine Auszahlung kleiner aus als erwartet, sehen Sie zuerst nach, ob Tickets offen sind.
Schließen Sie Tickets deshalb, sobald sie erledigt sind. Auch ein beantwortetes Ticket hält die Freigabe an, solange es offen ist.
Was das für die Planung heißt
Planen Sie mit dem, was in einem Monat freigegeben wird; der Umsatz dieses Monats ist eine andere Zahl. In einem wachsenden Shop liegen beide weit auseinander: Je schneller Sie wachsen, desto mehr Geld ist noch nicht freigegeben. Sellgrip zeigt beides getrennt und nennt zu jeder Bestellung den Tag der Freigabe: unter Auszahlungen und, acht Wochen im Voraus, in der Cashflow-Vorschau.
Ein einzelnes Datum rechnen Sie auch ohne Konto aus, im Auszahlungsrechner.


